Montag, 1. Oktober 2018

Bahngeschichte ist Schweizer Geschichte - Einladung zum Vortrag

Einladung von der Historischen Vereinigung Zofingen


Sonntag, 9. September 2018

Wallfahrtsort Luthern Bad – eine Kostbarkeit entdeckt

Die Heimatvereinigung Wiggertal lud am 1. September zur jährlichen Kostbarkeiten-Veranstaltung in den meistbesuchten Marienwallfahrtsort des Kantons Luzern ein.

Pius Häfliger begrüsste die Besucher in der 1950 eingeweihten Wallfahrtskirche und erläuterte kurz die Entstehungsgeschichte der Schwarzen Madonna sowie der Glasmalerei von Edy Renggli. Anschliessend erkundeten die Besucher den Wallfahrtsort gruppenweise.

Schwarze Madonna und Glasmalerei in der Wallfahrtskirche. Foto Bruno Bieri

Ein kurzes Video zeigte die Bedeutung und Entwicklung des Wallfahrtsortes aus der Sicht von Josef Zihlmann „Seppi a de Wegere“. Volksfrömmigkeit, die Bedeutung des Wassers und der tief verwurzelte Glaube der Wallfahrer werden darin treffend aufgezeigt. „Das Einsiedeln des kleinen Mannes“ nannte Josef Zihlmann seinen Lieblingsplatz im Luthertal.

Wie die wundersame Heilung von Jakob Minders Gichtleiden anno 1581 geschah, wurde vom damaligen Luzerner Staatschreiber Renward Cysat protokolliert.

Isidor Lustenbergers Erzählungen begeisterten. Foto Bruno Bieri

Isidor Lustenberger nahm die Besucher mit in den gewölbten Klosterkeller. Seine Geschichten und amüsanten Anekdoten gaben einen lebhaften Einblick ins Klosterleben der Waldbrüder. So hiessen die Eremiten, die in Luthern Bad ab 1845 in einem zweijährigen Noviziat auf ihr Einsiedlerleben vorbereitet wurden. 1920 schloss das Kloster seinen Betrieb. Bis 1972 wurde ein Heim für Waisenkinder betrieben.

Max Galliker bei der Heilquelle Badbrünnli. Foto Bruno Bieri

In den vergangenen gut zehn Jahren wurde der Wallfahrtsort neu belebt und gestaltet. Max Galliker, Ehrenpräsident des Fördervereins Luthern Bad, empfing die Gruppen beim Badbrünnli und informierte über die Heilquelle als Kraftort und „Tankstelle für die Seele“.

Max Galliker stellt das neue Arm- und Fussbad vor. Foto Bruno Bieri

Das neue, unterirdisch angelegte Arm- und Fussbad entlockte den Besuchern anerkennendes Staunen. In neuzeitlicher Form lebt hier die ursprüngliche Badetradition als Arm- und Fussbad wieder auf.

Auch wer von den Besuchern meinte, er kenne den Wallfahrtsort Luthern Bad bereits, vernahm an diesem verhangenen Samstag viele unbekannte Geschichten und bereute sein Kommen nicht. Ein wahrhaft kostbares Kleinod, dieser Pilgerort am Fusse des Napfs.


Link zu mehr Infos: www.luthern-bad.ch

Sonntag, 19. August 2018

Wallfahrtsort Luthern Bad – eine Kostbarkeit - Einladung 1. September 14 Uhr

Die Heimatvereinigung Wiggertal lädt am 1. September zur jährlichen Kostbarkeiten-Veranstaltung in den meistbesuchten Marienwallfahrtsort des Kantons Luzern ein.

„Das Einsiedeln des kleinen Mannes“ nannte Josef Zihlmann „Seppi a de Wegere“ seinen Lieblingsplatz im Luthertal.

Der damalige Luzerner Staatschreiber Renward Cysat protokollierte das Geschehen und die Eidesaussagen des von Gicht geheilten Jakob Minder. Der Förderverein Luthern Bad hat vor drei Jahren die Protokolle der eindrücklichen Heilung in einem gelungen illustrierten Buch publiziert.


Ansicht des Wallfahrtsortes Luthern Bad um 1939, 
der sich heute neu gestaltet und belebt präsentiert.
Abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm

Nach der Begrüssung in der 1950 eingeweihten Wallfahrtskirche mit der Schwarzen Madonna werden die Besucher den Wallfahrtsort erkunden. Ein kurzes Video zeigt die Bedeutung und Entwicklung des Wallfahrtsortes aus der Sicht von Josef Zihlmann „Seppi a de Wegere“. Volksfrömmigkeit, die Bedeutung des Wassers und der tief verwurzelte Glaube der Wallfahrer werden darin treffend aufgezeigt.

Isidor Lustenberger nimmt die Besucher mit in den gewölbten Klosterkeller und gibt einen Einblick ins Klosterleben der Waldbrüder.

In den vergangenen gut zehn Jahren wurde der Wallfahrtsort neu belebt und gestaltet. Max Galliker, Ehrenpräsident des Fördervereins, wird eine Gruppe beim Badbrünnli empfangen und über den Kraftort und die „Tankstelle für die Seele“ informieren. Ebenfalls wird das neu eröffnete Arm- und Fussbad besucht.

Die Heimatvereinigung Wiggertal lädt alle Interessierten zu zwei Stunden Entdeckung dieser Kostbarkeit am Fusse des Napfs ein.

Treffpunkt: Samstag 1. September 14 Uhr in der Wallfahrtskirche Luthern Bad

Link zu mehr Infos: www.luthernbad.ch

Weitere Bilder

Brunnen-Himmelsblick, Foto Pius Häfliger

Fussbad, Foto Pius Häfliger

Armbad
Luthern Bad, Badbrünnli

Freitag, 25. Mai 2018

Kartenaktion 2018 - Jetzt bestellen

fja. Auch dieses Jahr bietet die Heimatvereinigung ihre besonderen Bildkarten an. Dieses Jahr von Sara Gassmann.

Carpet IV 
Sara Gassmann, Basel 
Glasierte Keramik




Schüler und Schülerinnen werden die Karten an den Haustüren zum Kauf anbieten. Sie sind auch direkt bei folgender Adresse erhältlich:

Josef Stöckli
Höhe 17
6153 Ufhusen
041 988 11 39
schosef.stoeckli@bluewin.ch

Durch die Verwendung unserer Karten helfen Sie mit, den Gedanken zur Freude und Sorge um unsere engere Heimat zu pflegen. Sie unterstützen damit auch die Arbeit der ‚Heimatvereinigung Wiggertal‘ in ihren vielfältigen Anstrengungen.

Artikel Willisauer Bote



Freitag, 4. Mai 2018

Samstag, 7. April 2018

Internationaler Museumstag 2018 am 13. Mai

Sonntag, 13. Mai 2018. Ganze sieben Museen zur Auswahl





Sonntag, 18. März 2018

Szenische Lesung über Verdingkind Franz Meier

Die Heimatvereinigung Wiggertal (HVW) empfiehlt den Besuch der Szenischen Lesung, welche unter der Regie von Louis Näf die Verdingkind –Problematik im Agrarmuseum Burgrain darstellt. Grundlage dafür ist die anno 2000 erschienene Autobiographie des 1917 als Willisauer geborenen Franz Meier. Er wurde nach der Geburt zu einem verheirateten kinderlosen Ehepaar gebracht, weil er nicht bei den leiblichen Eltern leben konnte. Meier arbeitete dann im Hinterland als Knecht. Später war er auch im Zürichbiet werktätig und lebte schliesslich mit seiner 1995 verstorbenen Frau, vier Kindern und zwei Pflegekindern in Luzern wo er 2005 verstarb.

In seiner Autobiographie stellt Franz Meier sein Leben als Verdingbub mit negativen aber auch positiven Seiten eines solchen Lebens dar. Dramaturg Louis Näf hat diese Problematik nun aufgenommen und wird in einer szenischen Lesung ein exemplarisches Zeugnis aus dieser Zeit in unserem Lebensraum Wiggertal darstellen lassen. Der Schauspieler Otto Huber, der Akkordeonist Hans Hassler und Monika Müller mit Bild und Projektion sind zusammen mit Louis Näf die Protagonisten dieser Veranstaltung.

Am Samstag 17. März (Beginn 20.15 Uhr) und am Sonntag 18. März (Beginn 18.15 Uhr) finden diese Szenischen Lesungen im Agrarmuseum Burgrain statt. Auf Voranmeldung kann jeweils 1 ½ Stunde vorgängig ein Imbiss („Spatz“) genossen werden. Platz- und Imbiss-Reservation bitte melden bei www.museumburgrain.ch oder 079 760 30 15 (Museumsleiterin Beatrice Limacher). Für weitere Auskünfte über andere Spielorte: Edith Meier (meedi@bluewin.ch oder 041 497 35 92)

Der Vorstand der Wiggertaler Heimatvereinigung mit über 1600 Mitgliedern ist Louis Näf für die Umsetzung dieses Projektes dankbar und empfiehlt die Veranstaltung als wertvolle und denkwürdig Auseinandersetzung über das, was viele Kinder in der damals ohnehin schwierigen Epoche erleben und erdulden mussten.



Xaver Vogel, Menzberg Präsident, Heimatvereinigung Wiggertal